Diagnose und Indikationen

Bimaxilläre Operation
Was ist eine bimaxilläre Operation?
Eine bimaxilläre Umstellungsosteotomie (Double-Jaw-Operation) dient dazu, Ober- und Unterkiefer neu zu positionieren, um Bissfunktion, Gesichtsproportionen, Atemwege und skelettale Harmonie zu verbessern. Die Behandlung wird individuell an Diagnose und Behandlungsziele angepasst.
Für wen ist die Behandlung geeignet?
Eine bimaxilläre Umstellungsosteotomie kann unter anderem bei skelettalen Klasse-II- oder Klasse-III-Dysgnathien, offenem Biss, ausgeprägten Fehlbissen, Gesichtsasymmetrie, Wachstumsdiskrepanzen der Kiefer und ausgewählten atemwegsbezogenen Befunden empfohlen werden. Vor der Behandlungsplanung ist eine umfassende klinische und radiologische Untersuchung erforderlich.
Behandlungsplanung
Bei jedem Patienten erfolgt eine ausführliche Untersuchung mit klinischer Beurteilung, Fotografien, DVT/CBCT-Bildgebung, intraoralen Scans und virtueller Operationsplanung. Dadurch kann die Behandlung präzise an die individuelle Anatomie angepasst werden.
Der operative Eingriff
Der Eingriff erfolgt in Allgemeinanästhesie. Abhängig von der Diagnose werden der Oberkiefer mittels Le-Fort-I-Osteotomie, der Unterkiefer mittels bilateraler sagittaler Spaltungsosteotomie und – falls indiziert – eine Genioplastik durchgeführt, um eine funktionelle und skelettale Korrektur zu erreichen.
Erholung & Nachsorge
Die Patienten werden während der Heilungsphase engmaschig kontrolliert. Die Schwellung nimmt in den folgenden Wochen schrittweise ab, während die knöcherne Heilung über mehrere Monate fortschreitet. Regelmäßige Nachkontrollen dienen der Beurteilung der Heilung und der Bissstabilität.
Bimaxilläre Operation
Die bimaxilläre Operation (Doppelkieferoperation) verlagert Ober- und Unterkiefer in einem Eingriff – in der Regel durch eine Le-Fort-I-Osteotomie und eine beidseitige sagittale Spaltung des Unterkiefers –, um Biss, Kieferfunktion und Gesichtsharmonie zu korrigieren. Jede Planung beruht auf klinischer Untersuchung, 3D-Bildgebung und virtueller Operationsplanung.


Erholung nach orthognather Chirurgie
Die Erholung nach orthognather Chirurgie wird durch strukturierte postoperative Anweisungen, geplante Nachkontrollen und bei Bedarf direkte Kommunikation begleitet. Die Patienten erhalten Hinweise zu Schwellung, Mundhygiene, Ernährung, Medikamenteneinnahme, Gummizügen, körperlicher Aktivität und Warnzeichen während der Heilungsphase.
Hilfe & Support
Häufig gestellte Fragen
Ist eine bimaxilläre Operation schmerzhaft?
Nach der Operation treten typischerweise Schwellungen, ein Spannungsgefühl im Gesicht und vorübergehende Beschwerden auf. Schmerzen lassen sich in der Regel mit den verordneten Medikamenten gut kontrollieren.
Wie lange dauert die Erholung?
Die meisten Patienten können innerhalb von 2–4 Wochen wieder leichte Alltagsaktivitäten aufnehmen. Die knöcherne Heilung dauert mehrere Monate und wird durch regelmäßige Nachkontrollen begleitet.
Wird sich mein Gesicht verändern?
Ja. Eine bimaxilläre Umstellungsosteotomie verändert die Position der Kiefer und kann dadurch Gesichtsproportionen und Profil verbessern. Das Ausmaß hängt von der individuellen Anatomie und Operationsplanung ab.
Benötige ich eine kieferorthopädische Behandlung?
Viele Patienten benötigen vor und/oder nach der Operation eine kieferorthopädische Behandlung. In ausgewählten Fällen kann nach umfassender Diagnostik und Behandlungsplanung ein Surgery-First-Konzept geeignet sein.

Kontakt
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