
Behandlungsspektrum
Chirurgie bei Schlafapnoe
Obstruktive Schlafapnoe entsteht, wenn die oberen Atemwege während des Schlafs wiederholt kollabieren. Bei der maxillomandibulären Advancement-Operation (MMA) werden Ober- und Unterkiefer vorverlagert, um den Atemwegsraum zu vergrößern und bei entsprechend ausgewählten Patienten die nächtliche Atmung zu verbessern.
Kiefergelenkchirurgie
Erkrankungen des Kiefergelenks können Schmerzen, eingeschränkte Mundöffnung, Gelenkgeräusche, Gesichtsasymmetrie und funktionelle Beeinträchtigungen verursachen. Eine operative Behandlung wird erwogen, wenn konservative Therapien nicht ausreichend wirken oder strukturelle Gelenkerkrankungen vorliegen.
Virtuelle Operationsplanung
Die virtuelle Operationsplanung (VSP) kombiniert DVT/CBCT-Bildgebung, intraorale Scans und dreidimensionale digitale Simulation, um die chirurgische Präzision bereits vor dem Eingriff zu optimieren. Jede geplante Kieferbewegung wird an die individuelle Anatomie und die Behandlungsziele des Patienten angepasst.
Bimaxilläre Operation
Die bimaxilläre Operation (Doppelkieferoperation) verlagert Ober- und Unterkiefer in einem Eingriff – in der Regel durch eine Le-Fort-I-Osteotomie und eine beidseitige sagittale Spaltung des Unterkiefers –, um Biss, Kieferfunktion und Gesichtsharmonie zu korrigieren. Jede Planung beruht auf klinischer Untersuchung, 3D-Bildgebung und virtueller Operationsplanung.






