
Assoc. Prof. Dr. Emrah Dilaver ist Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie mit klinischem Schwerpunkt auf orthognather Chirurgie, Gesichtsasymmetrien, Chirurgie des Kiefergelenks (TMJ) und komplexer Kiefer- und Gesichtschirurgie.
Er absolvierte sein Studium der Zahnmedizin an der Fakultät für Zahnmedizin der Marmara Universität und schloss seine Facharztausbildung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie an der Istanbul Medipol Universität ab. In seiner Facharbeit untersuchte er die Auswirkungen der V-Y-Plastik auf die Oberlippenlänge nach orthognather Chirurgie.
Im Jahr 2022 erhielt er den akademischen Titel eines Associate Professor. Derzeit setzt er seine akademische und klinische Tätigkeit an der Abteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Fakultät für Zahnmedizin der Istinye Universität fort.
Ein wesentlicher Schwerpunkt seiner klinischen Tätigkeit ist die orthognathe Chirurgie. Bei der Beurteilung dentofazialer Fehlstellungen werden Kieferfunktion, Okklusion, Gesichtsproportionen und skelettale Verhältnisse nicht isoliert, sondern als zusammenhängende Einheit betrachtet.
Die Behandlungsplanung kombiniert die klinische Untersuchung und Gesichtsanalyse mit CBCT-Bildgebung, digitalen intraoralen Scans und dreidimensionaler virtueller Operationsplanung. Die chirurgischen Bewegungen werden individuell entsprechend der Anatomie, den funktionellen Anforderungen und den Gesichtsproportionen des Patienten geplant.
Zu seinen weiteren klinischen Tätigkeitsbereichen gehören die chirurgische Behandlung von Gesichtsasymmetrien, Genioplastik, Kiefergelenkchirurgie, totaler Kiefergelenkersatz, maxillomandibuläre Advancement-Chirurgie bei obstruktiver Schlafapnoe sowie rekonstruktive Kiefer- und Gesichtschirurgie.
Seine wissenschaftliche Tätigkeit konzentriert sich insbesondere auf orthognathe Chirurgie, dreidimensionale und digitale Operationsplanung, Gesichtsasymmetrien, KI-gestützte Gesichtsanalyse, Kiefergelenkchirurgie und maxillofaziale Bildgebung.
Ziel seiner wissenschaftlichen Arbeit ist es, digitale Technologien mit der klinischen und chirurgischen Praxis zu verbinden und zur Entwicklung besser messbarer, individualisierter und vorhersagbarer Methoden der chirurgischen Planung beizutragen.
Sein klinischer Ansatz berücksichtigt nicht ausschließlich das äußere Erscheinungsbild, sondern bewertet Kieferfunktion, Okklusion, Atemwege, Gesichtsharmonie und langfristige skelettale Stabilität als zusammenhängende Aspekte der Behandlungsplanung.
